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Schule - der schwierige Lernort
von Dr. Dr. Michael Joseph Schaaf

Wie sich herausstellt, sind die Werte- und Verhaltenseinstellungen des Menschen Folge von Erziehungsprozessen, die im späteren Kindesalter (Kind- und Jugendalter) nicht mehr -  bzw. sehr schwer funktionabel gemacht werden bzw. umgekehrt werden können, wenn Sie nicht die notwendige Qualität für das Leben schlechthin "gespeichert" haben.

Auf diesem Fundament baut Schule als Lernort auf. Die Schule kann eventuelle Defizite in diesem Bereich nicht ausgleichen! Ganztagsbetreuung von Klein- und Schulkindern können Betreuungsdefizite hinreichend ausgleichen aber Erziehungsdefizite, die sich in Lern- und Verhaltensauffälligkeiten in der Schule bei den Kindern zeigen, können nach jetziger praktischer und wissenschaftlicher Erfahrung nicht hinreichend ausgeglichen werden.

Schule hat u.a. als Aufgabe die jungen Menschen fit zu machen für das Berufsleben (Studium, Beruf); die Lehrstellensituation und die Bereitschaft der Wirtschaft zur Ausbildung sind immer weniger ausgeprägt, weil - andere Gründe sind auch maßgeblich - viele junge Menschen immer weniger Fach- , Sachwissen und Schlüsselqualifikationen mitbringen, die einfach unabdingbar für eine erfolgreiche schulische- wie berufliche Ausbildung sind. Der Umgang mit vielen jungen Menschen ist einfach zu schwierig geworden für Eltern und Lehrer. Ich denke in vielen Fällen kein Fehlen von Moral oder Intelligenz bei vielen Kindern oder Jugendlichen, sondern einfach erhebliche Defizite im Gemüt und der emotionalen Befähigung dem Leben gegenüber - und das ist fehlen von Erziehung - Folge des Alleingelassensein von den Eltern bzw. Erwachsenen -! Viele Erwachsene sind gealterte Jugendliche!

Es scheint so - als wäre die Humanresaource vielerorts zu einem Unternehmensrisiko geworden; das scheint auch an vielen Schulen so zu sein ( vgl. Schulabbrecher, -versager, Schulschwänzer, Studienswechsel, -dauer und -abbrecher). Die Schule kann nur auf dem erzieherischen Fundament des Elternhauses aufbauen, es aber nicht erzeugen. Das müssen Eltern einfach sehen und sich dem entsprechend verhalten und ihre Erziehungsverantwortung ernst nehmen, um dass ihre Kinder die vorhandene Intelligenz in gelebtes Leben umsetzen können.

Nicht alles was Unternehmer ökonomisch entscheiden muss hingenommen werden noch muss es richtig sein; das weisen viele Firmeninsolvenzen aus; die nur durch ökonomische Fehlentscheidungen des Managements herbeigeführt wurden. Die Folgen habe alle zu tragen. Deshalb müssen die mündige Bürgerin und der mündige Bürger sich auch für ökonomische Abläufe interessieren und ihre eigenen Interessen wahrnehmen in Gesellschaft und Staat.

Es zeigt sich, dass "die Wirklichkeit die Idee blamiert. Die zynische Ausnutzung der Tatsache, dass Menschen nur selten gelernt haben die Arbeit vorrangig um ihrer selbst willen zu tun" - etwas zu tun weil es getan werden muss - eben unabhängig zu werden von den Streicheleinheiten anderer! - "und über Geld verführbar sind, bestärkt die Illusion, über variable Einkommensanteile könne Motivation `erzeugt´ und permanent aufrechterhalten, Leistungsbereitschaft `erkauft´ und mithin kostensenkendes, umsatzsteigerndes und gewinnvermehrendes Handeln dauerhaft gesichert werden. Die Wirklichkeit aber blamiert die Idee. Bonus-Systeme blockieren, was sie fördern und vorgeben: Motivation, die sich auf die Arbeit selbst richtet."

Geeigneter "erscheint" (mir) eine klare Entscheidung für eine (Schul)kultur der Vereinbarung zwischen dem mündigen Menschen (Eltern, Kinder, Lehrer). Dann beugen sich die Dinge dem Willen. Denn wenn (der junge Mensch) die Herausforderungen der Zukunft (erfolgreich - nämlich seiner Zukunft- stellen ) und (sie) bestehen will, braucht (er) die eigen-sinnigen, vereinbarungsfähigen und verantwortungsbewussten Erwachsenen (Eltern, Erzieher, Lehrer), die gerne (erziehen, gerne mit den jungen Menschen leben, die sie erzeugt haben, die sie fordern und damit fördern und sich selbst beschränken können;) d.h. heißt: "Gerne mitmachen", und  damit freiwillig mitmachen!

Dr. Dr. habil. Michael Joseph Schaaf

 

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Stand: 29. Juni 2004

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